Mittwoch, 26. Oktober 2011

MMM Mantelparka Jadela

Es ist wieder Mittwoch! MeMadeMittwoch!!
Jeden Mittwoch zeigen viele, viele MeMadeMädels (und MeMadeMann), was sie selbstgenähtes tragen. Diese Initiative hat die wunderbare Catherine ins Leben gerufen.Vielen, vielen Dank dafür!!

Ich zeige Euch heute meinen neuen Übergangsmantel! Und zwar mit gnadenlos schlechten Fotos....

Gar nicht so einfach, bei grottigen Lichtverhältnissen einen auch noch schwarzen Mantel fotografisch festzuhalten.... Mein absolutes Lieblingsbild des heutigen Tage ist dieses hier:

Sehr aussagekräftig, nicht wahr?!

Nun aber zum eigentlichen Thema: der Mantel! Mein neues Lieblingsstück! Schon lange zugeschnitten liegen gehabt und nun endlich,endlich fertiggestellt. Gerade noch rechtzeitig, bevor die Übergangszeit schon wieder, schwuppsdiwupps, zuende ist.

Ich habe den Mantelparka nach dem Schnitt Jadela von Farbenmix genäht. Der Schnitt ist bequem geschnitten, aber durch die A-Linie nicht formlos. Um weitere Struktur in den Schnitt zu bringen, habe ich im oberen Teil eine Passe abgenäht.
Der Außenstoff ist ein streichelweicher Stretchgarbardine, den ich im unteren Bereich mit lila Ranken aus Zierstichen bestickt habe. Der Hauptgrund, weshalb das Teilchen hier so lange ungenäht rumlag und ein Dauer-UFO zu werden drohte, war, dass ich mich nicht entscheiden konnte, was ich auf den Stoff aufbringen wollte. Jede Applikation, die ich aufgelegt hatte, sah dann doch irgendwie doof aus. Und dann kam mir irgendwann die Idee mit den Ranken. Ausprobiert, für schön befunden und umgesetzt. Klappte ganz gut und gefällt mir sehr!
Das Futter ist aus lüla (wieder mal) gefärbter alter Bettwäsche vom Flohmarkt (die Farbe auf dem linken Foto der mittleren Reihe ist am besten getroffen).
Die Verschlüsse sind schwarze Kamsnaps. [Juchhu, endlich bin ich stolze Besitzerin einer Kamsnaps-Zange! Stand auf meinem Geburtstagswunschzettel und wurde von Freunden netterweise erfüllt! Danke, danke,danke! :-) ] Das Positionieren und Einknipsen der Druckknöpfe geht sooo einfach! Das macht richtig Spaß! Bisher war das Anbringen von anderen Druckknöpfen immer noch so ein Angstmoment (wieviel zerdeppere ich diesmal beim Einhämmern...). Die Zeiten sind jetzt vorbei! :-)))

Schnitt: Jadela von Farbenmix

Stoff: schwarze Stretchgabardine von Buttinette; Futter: lila eingefärbte Bettwäsche vom Flohmarkt

Welche Änderungen habe ich vorgenommen? Ärmel wie immer eine Nummer größer als der Rest; im oberen Bereich von Vorder- und Rückenteil eine Passe genäht; hinten zwei senkrechte Abnäher (Hohlkreuz) gesetzt.

Werde ich den Schnitt noch einmal nähen? Bestimmt! Der Schnitt ist sehr einfach zu nähen. Dies ist auch schon die zweite Jadela. Die andere zeige ich Euch, wenn die Übergangszeit vorbei ist und ich mich wieder in meine Winter-Jadela (letzten Herbst genäht) hüllen werde.


Ich bin gespannt, was Ihr hier wieder alles an kreativen, inspirierenden MeMades zu zeigen habt.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

MMM Wangerooge & Helgoland

Es ist wieder MeMadeMittwoch!!

Heute mal ein komplettes MeMade-Outfit! Aber dafür "mit ohne" Kopf, da "Bad Hair Day" und sogar auch "Bad Face Day"... Mich hat nämlich eine Erkältung niedergestreckt, also gibt´s heute ein klasse Sofa-Outfit zu sehen! ;-)


Ich trage eine Faulenzerhose nach dem Schnitt Helgoland, die ich aus altem Leinen-Bettuch genäht habe. Das Tuch war sogar noch in der Originalpackung verhüllt! Ich habe es eingefärbt, wie diese Tunika, in steingrau.
Unten am Saum habe ich an jedem Bein außen eine kleine Blüten-Applikation aufgenäht, aus dem Rest-Stoff der Tunika. Die Hose hat einen Jerseybund (aus einem alten Shirt geschnitten) mit Bindeband zum Regulieren.
Sie ist wirklich eine Faulenzerhose, super für´s Rumlümmeln auf dem Sofa geeignet. Aber doch so schick, dass man sie mit einem entsprechenden Oberteil im Sommer auch so anziehen könnte.






Der Kuschelpulli Wangerooge ist aus extraflauschigem Wellneß-Fleece genäht, den ich mit Häkelblümchen aus dem Ebook Häkelsommer (alles Farbenmix) verziert habe.





 
Die tollen Stricksocken hat mir eine Freundin (Liebe Grüße an Dich, Anja!) gestrickt, während ich ihr im Austausch eine Tasche genäht habe (Stricken kann ich nicht, aber sie eben, dafür ist Nähen nicht so ihr Ding, was aber wiederum mir liegt).
Unsere Kreativabende, die wir leider viel zu selten hinkriegen, sind immer wie kleine Kurzurlaube für uns. An einem Freitagabend treffen wir uns und dann wird bis tief in die Nacht gequatscht und irgendetwas Kreatives hergestellt (genäht, gehäkelt, gestrickt, gemalt, "gefimot" oder Schmuck gefädelt). Und Samstag lassen wir das Ganze dann bei einem laaangen Frühstück ausklingen.

Anja, ich freu mich schon auf das nächste Mal in zweieinhalb Wochen! :-)

Schnittmuster:  Hose Helgoland und Pulli Wangerooge von Farbenmix 

Änderungen: Keine, den Pulli habe ich in der nächsten Variante etwas verlängert. 

Stoff: Hose: altes Leinen-Bettuch, gefärbt; Pulli: Fleece von Buttinette

Werde ich den Schnitt noch einmal nähen? Auf jeden Fall, es sind sowohl von Hose als auch Pulli schon weitere Varianten geplant. Den Pulli habe ich bisher auch schon dreimal genäht (noch einmal aus Fleece und einmal aus Grobstrick).

So, heute habe ich ja genügend Zeit, mich in aller Ruhe bei Euch umzusehen, was Ihr an tollen kreativen Outfits zu zeigen habt!
Wie immer vielen Dank an Catherine, die sich jede Woche wieder die Mühe macht, uns alle hier zu versammeln! Und das, obwohl sie heute auch zwangsweise Sofa-Tag hat! Gute Besserung! *prostet mit Hustentee zu*






Mittwoch, 12. Oktober 2011

MeMadeMittwoch: Svea-Tunika

Jeden Mittwoch zeige die MeMadeMädels, was sie selbstgenähtes tragen. Eine Initiative, die die wundervoll kreative und stilsichere Catherine ins Leben gerufen hat. Danke dafür! :-)

Ich trage heute eine SVEA, die einen etwas turbulenten und teilweise doch sehr umständlichen Werdegang hinter sich hat...

Zuerst kam der Stoff zu mir, geschenkte alte Bettwäsche: "Kannst Du den noch für irgendwas gebrauchen?" Klar!
[Ich finde es toll, dass ich mittlerweile vieles an Stoff nicht mehr suchen muss, sondern der Stoff von ganz allein den Weg zu mir findet... ;-)]. Es war ganz weiche, alte Bettwäsche, mit einem klitzekleinen eingewebten Blattmuster, wunderhübsch. Nur leider lindgrün... Steht mir nicht. Also stand ein Farbbad in der Waschmaschine an. Olivgrün sollte es werden, stellte ich mir zu dem Blattmuster schön vor. Sah dann dummerweise aber nach Weihnachtstischdecke aus. Hm.
Soooviel Stoff (2x Bettbezug, 2xKissenbezug) in Weihnachts-tischdeckenoptik.Und ich benutze keine Tischdecken. Doppel-Hm.
Nach einigem Überlegen 1 Set nochmal umgefärbt (über die Frage der Wirtschaftlichkeit ist bitte an dieser Stelle großzügig hinwegzusehen...), das Ergebnis war ein wunderschönes sattes altrosa. Puuh....gerettet.
(das andere Set hat irgendwann ein tolles türkis/petrol verpasst bekommen, auch schon vernäht.)


Nunja, dann ging es ans Nähen. Wie so oft zu einem bestimmten Anlass, natürlich mit Zeitdruck, wie sollte es anders sein...

Zuerst hatte die Tunika bei mir kurze Ärmel, die ich mit Gummizug am Saum "romantisieren" wollte. Steht mir aber nicht. Macht Boxeroberarme. Nix mit Romantik. Hmpf. Also Gummizug wieder raus. Irgendwas musste aber noch anders werden, als einfach "nur Saum". Also Ärmel mit Aufschlag. So habe ich die Tunika dann an dem zugedachten Anlass auch getragen. Fühlte mich aber noch nicht so richtig wohl damit.
Sah irgendwie bieder aus. Blöd. Also wanderte das Teilchen in die Abteilung U.F.O und wartete dort laaange auf eine neue Eingebung von mir...
Eines Tages brauchte ich einen schnellen Näherfolg (Kennt Ihr solche Tage? Man hat nicht genügend Energie für ein ganz neues Projekt, will aber dennoch möglichst schnell was Fertiges in der Hand haben!) und stöberte in der "muss ich irgendwann mal fertigmachen"-Tasche rum. Da fiel mir das Teilchen in die Hände und DA war die Eingebung: Ärmel ganz raus! Gesagt, getan. Nur... da war dann mit einemmal viiiieeeel zuviel Stoff am Ärmelauschnitt. War ja klar. Grummel.
Aber diesmal habe ich nicht aufgegeben und rumgefriemelt. Ein zusätzlicher Brustabnäher musste her. Diverse Male probegesteckt, ab vor den Spiegel, umgesteckt und irgendwann hatte ich es dann!
Nach dem Nähen der Abnäher saß die Svea endlich richtig und fühlte sich auch so an. Aber irgendwie fehlte noch etwas... Ein Bändsel am Ausschnitt! Aus dem gleichen Stoff ein schmales Band genäht und mittig am Halsausschnitt festgenäht.
So kann ich das Bändsel einfach baumeln lassen, eine Schleife binden oder die farblich passend gehäkelte Rose anstecken.

mit Schleife am Ausschnitt
Häkelröschen für den Ausschnitt





















Und so ist nach dieser ganzen frustrierenden Odyssee doch noch ein Lieblingsteilchen entstanden, dass ich wirklich gerne anziehe! :-)

Schnittmuster: SVEA von Farbenmix

Änderungen: ohne Ärmel, zusätzliche Brustabnäher gesetzt, Länge deutlich gekürzt.

Stoff: alte Baumwollbettwäsche, schlussendlich altrosa eingefärbt; Häkelrose aus Baumwollgarn


Werde ich den Schnitt noch einmal nähen? Bestimmt! Ich finde, der Schnitt hat durch die Wiener Nähte eine schöne Passform. Aber irgendwie sitzen die Ärmel bei mir nicht gut (habe schon mehrfach gelesen, dass ich wohl nicht die Einzige mit diesem Problem bin). Schade, denn ich mag die ursprüngliche Optik des Schnittes mit den Ärmelvolants sehr gerne.
Es gibt schon weitere Versionen, eine ähnliche wie hier in petrol und eine Winter-Svea mit langen Ärmeln aus braunem dicken Wollstoff (hat was mittelalterliches).

Weitere tolle & inspirierende MeMades findet Ihr hier!

PS: Wie stellt Ihr es an, dass Fotos, die bei Lampenlicht in der Wohnung geknipst werden, trotzdem  vorzeigbar sind und auch Details erkennen lassen? Ich finde das soooo schwierig. Ich habe ca. 35 Fotos benötigt, um diese drei einigermaßen zufriedenstellenden überzubehalten... (ich benutze übrigens eine kleine Digitalkompaktkamera)
Ich habe mich in den Flur vor den Wandspiegel gestellt. Von oben mit drei Halogenspots beleuchtet und zum Ausgleich für nicht allzu harte Schatten die Stehlampe von vorne.
Für Tips wäre ich da sehr dankbar!

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Nähfragezeichen Nr. 8 vom 4. Oktober 2011

  


Vorab ein ganz dickes DANKE für Euer warmherziges Willkommenheissen am Mittwoch! Es war ein tolles Gefühl, dass das, was ich zu zeigen und zu sagen habe, für viele von Euch tatsächlich von Interesse ist! Ich finde es wundervoll, dass man sich auf so einfache Weise quasi weltweit unter Gleichgesinnten verständigen und regen Austausch betreiben kann. :-)

Und nun zu meiner ersten Teilnahme am wöchentlichen Nähfragezeichen von Meike:



Meike fragt diese Woche:
Schnittmuster vor dem Stoffzuschnitt vorbereiten
Bevorzugt ihr Mehrgrößenschnitte auf Papier, E-Books oder Schnittmuster in Zeitschriften? Welche Tricks habt ihr, um den Umgang damit zu erleichtern? Verratet Ihr uns Material, das ihr (zum Kopieren) verwendet? Die nötigen Arbeitsschritte sowie Tipps und Tricks?
Ich bin ein echter Hamster, egal ob es um Schnitte oder Stoffe geht. Denn wenn ich eine Idee, Zeit & Lust habe, muss ich SOFORT loslegen können!! ;-)
Ich kaufe mir immer mal wieder Zeitschriften, weil mich die Fülle an Schnittmustern reizt. Ich sprudele dann immer förmlich über an tollen Ideen und Nähvorhaben... Aber oftmals (meistens) wandern diese Hefte dann nach einiger Zeit voller guter Vorsätze in die Sammel-Schuber und werden nur ab&zu wieder zum Durchblättern&Träumen in die Hand genommen. Anhand der Fotos sieht man doch gleich, warum dies so ist, oder? Die Schnittmusterbeilage der Brigitte hat mich dann letztendlich doch vom Nähen des schönen Sommerkleides abgehalten. Die Ottobreschnitte sind da schon viel besser strukturiert!


Aber die Schnitte, die ich mir kaufe und dann tatsächlich auch nähe, sind meistens die Mehrgrößenschnitte von Farbenmix, weil diese so wundervoll übersichtlich sind. Zusätzlich sind auf der Homepage zu jedem Schnitt diverse Designbeispiele in den unterschiedlichsten Stilrichtungen und Kleidergrößen  zu sehen, was es vereinfacht, vorab zu überlegen, ob man die passende Figur für den Wunschschnitt hat (Und Inspiration liefern diese Beispiele auch zuhauf. Wem das noch nicht reicht, der schaut einfach in der Galerie nach, was andere schon aus dem Schnitt gezaubert haben). Und es gibt ausführliche Fotoanleitungen zu jedem Schnitt (und nein, ich bekommen KEINE Provision...;-) ).
Die Nähanleitungen in den Burdaheften finde ich z.B. echt grauselig!! Selbst mit Näherfahrung ist es teilweise schwierig nachzuvollziehen, was eigentlich gemeint ist.
Und es kekst mich fürchterlich an, wenn z.B. in der Burda eine zarte Fee ein undefinierbares Kleidchen trägt, was es auch in großen Größen zu nähen gibt und dessen Schnitt eigentlich auch nur an selbigem zu erkennen ist! grrrrrr....

In den letzten Wochen sind ja Ebooks in aller Munde, bzw. in aller Blogs ;-), gewesen. Ich gehöre auch zu den Lemmingen... (meine Joana demnächst hier in diesem Kino)...
Es ist zwar manchmal mühselig, die Schnitte zusammenzukleben, aber auch nicht aufwendiger, als sie abzumalen (sofern kaum Änderungen vorzunehmen sind). Und der Vorteil ist ganz klar: hat man sich ein Ebook ausgeguckt, kann man es downloaden, ausdrucken und SOFORT loslegen!

Wenn ich Schnittmuster kopiere (was ich ungern tue, aber es muss ja sein...und NOCH ungerner schneide ich allerdings zu...), gehe ich so vor:
Den Wohnzimmertisch freimachen, leichte Kost im TV wählen, die auch durch phasenweise reines Zuhören zu verstehen ist, und Nervennahrung parat stellen.
Dann nehme ich dicke Malerfolie und male den Schnitt mit einem wasserfesten Stift ab. Dabei versuche ich, nötige Änderungen sofort vorzunehmen (ansonsten U.F.O-Gefahr... (UnFertigesObjekt)), messe also parallel die Details am Schnitt und an mir und übertrage sie passend (bei Farbenmix bedeutet das z.B. meistens: allgemein Gr.XL, Ärmel in Gr.XXL). Die Folie lässt sich auch besser am Körper "drapieren" als z.B.Papier, so dass man z.B.Saumlängen schon vorab ungefähr bestimmen kann, um unnötigen Stoffverbrauch zu vermeiden (nicht, dass ich zu wenig Stoff hier liegen hätte...räusper...).
Ich versuche auch daran zu denken, die Nahtzugabe gleich miteinzumalen (auf dem Schnittmuster vermerken!!), weil es dann beim Zuschnitt bedeutend schneller geht.
Die Malerfolie hat den Vorteil, dass man beim Stoffezuschneiden das Muster gut erkennen und positionieren kann und zum Beispiel bei Flutschi-Jersey keine Falte übersieht...
Und sie reisst nicht so schnell wie Papier, wenn man den Schnitt mehrfach nähen möchte.

Die fertigen Schnitte bewahre ich gefaltet zusammen mit dem Originalschnitt in einer Klarsichthülle auf. Eigentlich hatte ich mal angefangen, die Hüllen schön fein säuberlich in einen Ordner zu heften. Aber als der voll war, habe ich noch einiges lose dazugestopft und... nun ja.. mittlerweile lagert die gesamte Hüllensammlung in einer dieser praktischen groooooßen, stehfähigen Einkaufstaschen von L*idl. Auf diese Weise kann man die gesamte Sammlung ganz einfach zum Sofa transportieren, um sie ab&zu vor sich auszubreiten... ;-)

So, und nun gucke ich mal, was die anderen Mädels hier zu dem allgemein verhassten Schnitte-abmalen zu sagen haben!

Edit:
Habe jetzt vermehrt gelesen, dass die Baufolie teuer sei. Ich benutze die mitteldicke Malerfolie! Das sind 15 oder 20qm auf ca. DIN-A4-Größe gefaltet in einer Packung für ca. 4,-€. Die Folienstärke reicht völlig aus! Sie liegt glatt und ist stabil genug, um den Schnitt mehrfach auf den Stoff zu pinnen!

PPS:
Auf Nachfrage von Meike hier noch ein paar ergänzende Angaben:

Ich gucke heute Abend nach, welche Stärke die Malerfolie hat und gebe dann Bescheid.
=> mittelstarke Malerplane,12qm, Stärke 0,03mm

Ich zeichne die normale Nahtlinie UND die Nahtzugabe ein. So kann ich sowohl Anprobieren, als auch einfach zuschneiden. Ich gebe aber auch nur die halbe Füßchenbreite (ca. 7mm) als NZ dazu, das hat sich bei mir am besten bewährt, so brauche ich keine Nahtlinie auf dem Stoff. Ich weiß, das klingt für einige von Euch sehr knapp, aber ich komme so am besten klar.
Ich habe zwei Folienstifte mit Tesa zusammengeklebt und fahre mit dem einen die Nahtlinie entlang, der zweite Stift zeichnet so automatisch eine gleichmäßige NZ ein. Das habe ich mal hier bei Tanja gesehen! Ich finde diese Lösung so simpel und sensationell!
Am Saum zeichne ich die NZ je nach gewünschter Saumart (ob weit umgeschlagen oder knapp mit Spitze abgesetzt oderoderoder) ein.
Die Folie klebe ich zum Anprobieren mit billigem, dünnen Malerkrepp zusammen, das lässt sich leichter wieder lösen als Tesa und ist nicht so piekig wie Nadeln... ;-)